

Heute hatten wir wieder Gottesdienst unter freiem Himmel.
Es gibt für mich nichts Schöneres wie mich in freier Natur unterm Himmelszelt aufzuhalten. Ein Hauch von Unbegrenztheit und Freiheit zu spüren. Hier fühle ich mich Gott besonders nah. Nach Oben hin keine Grenzen zu spüren.... .
Heute hat uns Jürgen die Aufgabe gestellt einen Baum unter bestimmten Gesichtspunkten zu betrachten und uns dann selbst mit diesem Baum zu vergleichen.
Wo steht er? Wie sieht die Rinde aus? Wo ist die Wetterseite? Wie haben die Jahreszeiten ihn geprägt?.....
Ich saß an diesem Baum und musste einfach nur weinen...
Mit wie viel Liebe und Klarheit mir Gott durch diesen Baum meine momentane Lebenssituation klargemacht hat, und was er in meinem Leben verändern möchte – das hat mich sehr berührt.
Ich bin von diesem Baum weggegangen mit Dankbarkeit und Hoffnung, mit Erstaunen, durch was alles Gott mit mir redet. Und auch ein klein wenig mit Neugier, wie Gott es wohl anstellen wird, meine Begrenztheit in seine Freiheit umzuwandeln.

Heute, am 10.04.11, hatten wir wieder einmal einen Gottesdienst in der Natur. Für mich ist das immer ein besonderes Erlebnis. Dem Schöpfer in seiner Schöpfung zu begegnen. Es lässt mich immer so viel mehr von Seiner Größe erahnen.
Die Kurzexerzitien, die Jürgen vorbereitet hat, haben mich voll getroffen. Es ging um die angeleitete Betrachtung eines Baumes.
"Mein" Baum hatte sehr viel mit mir und meinem Leben zu tun. Nicht nur, dass der Stamm alt und grau war und die Rinde Wunden und Einschnitte von Menschenhand hatte - nein, der Baum wurde von anderen Bäumen fast erdrückt.
Das sind Parallelen zu meinem Leben und ich muss nachdenken...