

Frühmorgens, wenn es draussen noch dunkel ist, setze ich mich aufs Mountainbike und fahre zum nahegelegenen Waldsee. Kein Mensch ist unterwegs. Nur die Stimmen der Nacht klingen durch die verschneiten Bäume. Im fahlen Mondlicht glitzernd ruht der See von einer dünnen Eisschicht bedeckt. Das eiskalte Wasser sticht wie tausend kleine Nadeln auf der Haut. Doch die Momente danach sind unbeschreiblich. Der Körper fühlt sich zutiefst erfrischt und gestärkt an. Die Seele nimmt tiefe Atemzüge unendlicher Weite. Und der Geist betet an. Langsam bricht die Morgendämmerung an und ich habe gesunde Kraft für einen neuen Tag geschöpft.